Deutscher Gewerkschaftsbund

16.10.2011
Schutz für Arbeitnehmer

DGB Rechtsschutz Sachsen

DGB-Rechtsschutz erstreitet 2010 in Sachsen fast 18 Millionen Euro

Der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Sachsen hat im Jahr 2010 insgesamt fast 18 Millionen Euro für die Gewerkschaftsmitglieder erstritten. „Die Vertretung der Gewerkschaftsmitglieder im Arbeits- und Sozialrecht ist eine zentrale Dienstleistung des DGB für seine Mitglieder. Der Rechtsschutz ist eine wichtige Säule zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich.

Die meisten Verfahren in Sachsen werden vom DGB-Rechtsschutz im Sozialrecht geführt. 2010 waren das 4146 Verfahren. „Schwerpunkt der Streitigkeiten im Sozialrecht sind Verfahren zum Rentenrecht und die anhaltend hohen Unstimmigkeiten bei Hartz IV. Verfahren im Sozialrecht haben die Besonderheit einer langen Laufzeit.“, erläutert die Leiterin des Dresdner DGB-Rechtsschutzes Margit Körlings. Im Sozialrecht wurden 2,4 Millionen Euro erstritten.

Im Arbeitsrecht wurden 2010 in Sachsen vom DGB-Rechtsschutz 3768 Verfahren geführt. Dabei wurden für die klagenden Gewerkschaftsmitglieder über 15 Millionen Euro erstritten. „Neben den Kündigungsschutzklagen haben in den letzten Jahren die Forderungsklagen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer deutlich zugenommen. Fehlende Gehaltszahlungen und falsche Eingruppierungen machen in diesem Bereich einen immer größer werdenden Anteil aus.“, sagte die DGB-Rechtsschutzleiterin Margit Körlings.

Neben den Hauptgebieten Arbeits- und Sozialrecht in der 1. Instanz vertreten die DGB-Rechtsschützer die Gewerkschaftsmitglieder auch in Verwaltungsrechtsverfahren sowie in den Verfahren der 2. Instanz in Sachsen. Der DGB-Rechtsschutz steht den 280.000 Gewerkschaftern in Sachsen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft kostenlos zur Verfügung. Die DGB-Rechtsschutz GmbH hat Büros in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Bautzen und Zwickau.


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