Deutscher Gewerkschaftsbund

25.02.2013
Dresden

Warnstreik Verkehrsbetriebe Dresden

Eintägiger Warnstreik unterstreicht ver.di Tarifforderungen

Streik DVB

Warnstreik 25.2. Betriebshof DVB Trachenberge. Hron

Ver.di Bezirksgeschäftsführer Dresden-Oberelbe Frank Fischer weist auf die große Streikbereitschaft der insgesamt 1.400 Beschäftigten der Dresdner Verkehrsbetriebe hin. „Alle Kolleginnen und Kollegen des Fahrdienstes der DVB beteiligen sich am Warnstreik und stehen hinter den rechtlichen Forderungen der Gewerkschaft. Ver.di erwartet von den Arbeitgebern jetzt in der morgigen Verhandlungsrunde ein verhandlungsfähiges Angebot“.

Während der Gespräche am frühen Morgen in den Dresdner Betriebshöfen Gorbitz, Trachenberge, Gruna, Reick, Waltherstraße und in der Verwaltung war die Verärgerung darüber spürbar, dass die Verhandlungspartner seitens der Arbeitgeber bisher kein vernünftiges Angebot auf die Tarifforderung von ver.di unterbreitet haben. In Dresden wird der Streik bis in die Nacht zum Dienstag fortgesetzt. Die Gewerkschaft erreichte, von vielen Dresdnern trotz großer Einschränkungen Verständnis für diese Arbeitkampfmaßnahme. DGB-Stadtverbandsvorsitzender Ralf Hron: „Immer mehr Menschen verstehen, dass die berechtigten Forderungen in Tarifauseinandersetzungen wichtig sind. Viel zu viele Menschen erhalten in ihren Beschäftigungsverhältnissen zu wenig Lohn, obwohl die Lebenserhaltungskosten für alle spürbar steigen.“

DVB

Verdi Geschäftsführer Dresden Oberelbe Frank Fischer spricht zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Warnstreik im Betriebshof Trachenberge. Hron

hron

Warnstreik 25.02.13 bei DVB Dresden hron


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