Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 8 - 15.02.2021

DGB-Dresden unterstützt den Bau des neuen Verwaltungsrathauses

 

Die Kritik der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) und des Bunds der Steuerzahler Sachsen (BdSt) am geplanten Neubau eines Verwaltungszentrums am Ferdinandplatz in Dresden quittiert der DGB-Dresden mit Unverständnis.

„Das Vorhaben, die Verwaltung in Dresden zu konzentrieren und dabei moderne und zeitgemäße Arbeitsplätze einzurichten war und ist auch aktuell vollkommen richtig. Das nützt nicht nur den Beschäftigten der Stadt sondern auch den Bürger*innen und Unternehmen, die auf die Leistungen der Verwaltung angewiesen sind“, kommentiert der Vorsitzende des DGB-Dresden, André Schnabel die Kritik von VSW und BdSt.

„Es ist gut, dass ein Weg zur Finanzierung des Rathauses gefunden wurde. Für derartige Projekte Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen, zu derart günstigen Konditionen wie jetzt, ist sehr vernünftig. Schließlich entsteht hier etwas, was das Vermögen der Stadt Dresden vermehrt. Insofern ist es auch unsinnig in gute Investitionen wie die in Schulen und Kitas und schlechte Investitionen wie dieser zu unterscheiden“, führt Schnabel weiter aus.

Einen wichtigen Aspekt fügt der DGB-Vorsitzende dann noch an. „Was bei alledem aber immer bedacht werden muss ist, dass die Ausschreibungen derartiger Projekte immer so erfolgen, dass sie auch bei der hiesigen Wirtschaft ankommen. Es darf also nicht an einen Generalübernehmer sondern muss im Einzellos vergeben werden. Wenn das der Fall ist, dann sind kommunale Investitionen super Konjunkturspritzen für die einheimische Wirtschaft“.


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