Deutscher Gewerkschaftsbund

03.11.2022

Mobilität 2030

Wohin steuert der ÖPNV in Dresden?

Eins wurde ganz deutlich, dass sich der gesellschaftlich erwünschte und ökologisch erforderliche Ausbau des ÖPNV nur mit mehr finanziellen Mitteln realisieren lässt, allerdings bisherige Finanzierungsmodelle zukünftig nicht mehr funktionieren werden. So gibt es bisher einen sogenannten Querverbund innerlalb der TWD zwischen Sachsenenergie und DVB, der durch die veränderte Situation am Energiemarkt nicht mehr funktionieren kann, wie bisher. Hier wird die Stadt Dresden aus eigenen Haushaltsmitteln deutlich stärker mitfinanzieren müssen. Bei der Frage, wo die zusätzlichen Millionen herkommen sollen liegen interessante PLäne vor durch höhere Gebühren bei der Parkraumbewirtschaftung, Stichwort Anwohnerparken, Parkgebühren oder der Sicherheitsüberwachung des Verkehrsraums, Gebühren für Regelverstöße, Mehreinnahmen zu generieren und gleichzeitig stärker zu lenken zu Gunsten einer höheren Lebensqualität in Dresden.

Gleichzeitig wurde nochmal deutlich gemacht, dass der ÖPNV nur mit motivierten Mitarbeiter*innen funktioniert. Der beschrittene Weg zu höheren Entgelten und verbesserten Arbeitsbedingungen muss daher konsequent weiterbeschritten werden. 


Nach oben
Energiepreise deckeln und Krisengewinne abschöpfen
DGB Sachsen

Talk im Gewerkschaftshaus: Alleine auf Station?


Nach oben
DGB
DGB Sachsen
Grafik Menschenmenge mit Fahnen und Text "Jetzt Gewerkschaftsmitglied werden"
DGB
alle 8 Logos der Mitgliedsgewerkschaften
DGB