Deutscher Gewerkschaftsbund

10.05.2022
PODIUMSDISKUSSION

Wer kann Oberbürgermeister*in?

Keine langweilige Podiumsdiskussion sollte die Veranstaltung werden, die am 10. Mai im Gewerkschaftshaus unter dem Titel „Wer kann Dresdner Oberbürgermeister*in?“ stattfand. Und so ließen die Moderator*innen Petra Schickert und Michael Nattke (beide Kulturbüro Sachsen) die fünf Kandidierenden mal in Speed-Runden antworten, mal sich auf der Bühne aufstellen oder mit dem Publikum diskutieren. Das Konzept ging auf: In zwei Stunden erfuhren die 100 anwesenden und rund 300 per Live-Stream zugeschalteten, digitalen Gäste viel über die kommunalpolitischen Konzepte der Kandidierenden. Eingeladen waren der amtierende Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert sowie Eva Jähnigen (Die Grünen), Albrecht Pallas (SPD), Martin Schulte-Wissermann (Piraten) und André Schollbach (DIE LINKE).
Diskutiert wurde über bezahlbares Wohnen, Dresden als tolerante und weltoffene Stadt, über die Notwendigkeit von kommunalen Schulden sowie über die auskömmlichere Finanzierung von sozialer Arbeit und wie die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Stadt verbessert werden können. Wenig überraschend: Selten waren sich die Kandidat*innen in ihren Konzepten einig. Einig waren sie sich jedoch darin, dass in Zukunft von städtischer Seite ein noch deutlicheres Zeichen gegen Nazis gesetzt werden müsse, um das schlechte, fremdenfeindliche Image Dresdens wieder loszuwerden.

Wer das Podium verpasst haben sollte, kann die gesamte Diskussion online via Youtube nachschauen.

Die Dresdner OB-Wahl findet am 12. Juni statt. Der DGB Dresden-Oberes Elbtal ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, ihre Stimme zu nutzen und an dem Sonntag wählen zu gehen.


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Talk im Gewerkschaftshaus: Alleine auf Station?


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