Deutscher Gewerkschaftsbund

05.06.2013
DGB Region

Solidarität Hochwasser im Oberen Elbtal

Aktionen in Planung zur Unterstützung und Schadensbeseitigung

Hochwasser Dresden

Hochwasser Juni 2013 in Dresden. Pieschen. Hron

Die DGB-Region spricht allen Hochwassergeschädigten in der Region Dresden-Oberes Elbtal, wie im gesamten Land, ihre Solidarität und Mitgefühl aus. Wir planen mit den Ehrenamtlichen der DGB-Kreisverbände in der Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen und mit dem Stadtverband Dresden Hilfsaktionen. 

Nach den Eigensicherungsmaßnahmen in den Büros leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an verschiedenen Orten gute Arbeit. Die professionellen Katastropheneinsatzkräfte, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW und DRK arbeiten seit Tagen unermüdlich und erfolgreich, um Leben zu retten und die Schäden einzugrenzen. Diese „Gute Arbeit“ dauert an. Dieses Engagement wird helfen Leid zu mindern und auch die wirtschaftlichen Schäden der Flut zu überwinden.

Wir wenden uns hiermit an die Kolleginnen und Kollegen, um unsere Hilfe anzubieten. Wer persönliche Hilfe im Zusammenhang mit dem Hochwasser und der Beseitigung der Hochwasserbeschädigung benötigt, kann sich gerne an unser Büro wenden. Telefonisch sind wir außerhalb der Geschäftszeiten über 0170-5610513 erreichbar. Weitere Infos auch über unsere Internetseite – www.dresden.dgb.de. Der DGB-Bundesvorstand wird unter dem Stichwort: „Gewerkschaften helfen“ ein Spendenkonto einrichten und stellt Mittel zur Verfügung. 

Sachsens DGB-Vorsitzende Iris Kloppich hat die Unterstützung der Gewerkschaften bei der Bewältigung der Hochwassersituation im Freistaat zugesagt. Wer wegen des Hochwassers nicht zu Arbeitsstelle kommen kann, sollte seinen Arbeitgeber frühestmöglich informieren. Wenn der Betrieb wegen Hochwasser nicht arbeiten kann, der Arbeitnehmer aber zum Betrieb kommt, so muss er auch Lohn gezahlt bekommen. Lediglich wenn der Betrieb durch die Lohnzahlungen in seiner Existenz gefährdet wäre, gilt als Ausnahme. Ist der Betrieb vom Hochwasser betroffen, kann aber auch die Arbeitsagentur mit Kurzarbeitergeld aushelfen.  Unternehmen sollten bitte unbedingt Kontakt mit den Arbeitsdirektionen aufnehmen.


Nach oben