Deutscher Gewerkschaftsbund

02.06.2017

Kampf um Tarifvertrag bei OBI geht weiter

Bereits zum fünften Mal strekten die Beschäftigten der OBI-Baumärkte in Dresden, Radebeul und Pirna in diesem Jahr für faire Arbeitsbedingungen. Dabei geht es ihnen besonders um die Anwendung des Tarifvertrages im Einzelhandel, der im Durchschnitt über 230 Euro mehr im Monat brutto vorsieht. Es geht aber insgesamt nicht nur ums Geld. Auch bei den Arbeitsbedingungen muss sich etwas tun. Auf Grund der guten Auftragslage wird die Belastung der Beschäftigten immer höher. Für den selbsternannten Branchenprimus OBI alles in allem kein Ruhmesblatt. Da die Firmenleitung bisher keine Bereitschaft zeigt, auf ihre Beschäftigten zuzugehen, wird es wohl in naher Zukunft noch zu zahlreichen Ausständen kommen. Die Streikenden heute waren aber guter Laune. So schnell geben sie nicht auf. 


Nach oben