Deutscher Gewerkschaftsbund

31.03.2016

DGB-Dresden trifft mit Oberbürgermeister Hilbert zusammen

Heute trafen zum ersten Mal Vertreter von sieben DGB-Gewerkschaften und dem DGB selbst, zu einem Gedankenaustausch mit Oberbürgermeister Hilbert zusammen. Hauptthema der Gesprächsrunde war, wie sollte es aktuell auch anders sein, das Thema Asyl und Integration in Dresden. Nachdem der Oberbürgermeister Zahlen, Daten und Fakten sowie den Handlungsstand der Stadt Dresden dargestellt hatte, ging es in eine sehr interessierte Diskussion mit den anwesenden Kollegen. Neben den Herausforderungen die Unterbringung und Spracherwerb mit sich bringen und wo nach Einschätzung des Oberbürgermeisters Dresden im Vergleich mit anderen Städten gut vorangekommen ist, spielte natürlich die Integration in Ausbildung und Arbeit eine Rolle. Hier warb er um weitere Mitarbeit und Austausch zu Problemen oder Fragestellungen, die in diesem Zusammenhang auftauchen.

Das Thema Wohnen spielte bereits beim Thema Asyl eine Rolle. Hier bekannte sich der Oberbürgermeister klar zum Beschluss des Stadtrates und den zukünftigen Investitionen in den Bestand kommunaler Wohnungen. Bis 2035 sieht er hier ein Potential von rund 15.000. Aus der Runde der Gewerkschafter wurde dieser Weg begrüßt und darauf hingewiesen, dass kommunaler Wohnraum besonders für sozial Schwache wie kinderreiche Familien und Alte, zunehmend bedeutender wird.

Beim Thema kommunale Wohnungen kamen die Kollegen allerdings nicht umhin auf den Verkauf der WOBA vor genau 10 Jahren hinzuweisen mit über 40.000 Wohnungen im Bestand. An dieser Stelle konnte aber keine Einigkeit in der Bewertung hergestellt werden, weil für den Oberbürgermeister die positiven Effekte nach wie vor überwiegen.

Der Austausch war durchweg von einer positiven Atmosphäre und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. In der Folge soll es regelmäßig weitere Treffen geben. Die DGB-Gewerkschaften mit ihren über 30.000 Mitgliedern vertreten die Interessen der Beschäftigten in dieser Stadt. Der Austausch und das Wissen darüber, können den Oberbürgermeister in seiner Politik nur weiter bringen. Genau wie es für die Gewerkschaften wichtig ist zu wissen, warum manche Entscheidungen so getroffen werden und nicht anders und sich darüber direkt austauschen zu können.

DGB und OB Hilbert

as

 

Auf dem Bild von links nach rechts: OB Hilbert, Gerd Apelt (GEW), André Schnabel (DGB), Jens Kiehle (IG Metall), Frank Fischer (ver.di), Volker Linke (EVG), Norbert Winter (IG BCE), Volkmar Heinrich (NGG), Günter Ihme (IG BAU)


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