Deutscher Gewerkschaftsbund

15.02.2016

13. Februar - Gedenktag in Dresden

Der DGB Dresden-Oberes Elbtal beteiligte sich auch in diesem Jahr aktiv an den Veranstaltungen zum 13. Februar - dem Gedenken an die Zerstörung weiter Teile Dresdens in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch Luftkriegsbomben. Die AG 13. Februar, deren Mitglied der DGB ist, veranstaltete bereits ab 13.00 Uhr im Haus der Kreuzkirche eine Bürgerbegegnung zum Thema „Erinnern für Frieden, Demokratie und Menschenrechte“. Ziel der Veranstaltung war es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander über Vergangenheit und Gegenwart ins Gespräch kommen. Kollege Willy Buschak, DGB Sachsen, erinnerte an Dresdner Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die Widerstand in der NS-Zeit leisten.

"Ausgrenzen, Aussondern, Ermorden" lautete die Überschrift des Mahngangs "Täterspuren" vom Bündnis Dresden Nazifrei. An diesem nahm der DGB-Stadtverbandsvorsitzende von Dresden, André Schnabel, teil. Im Mittelpunkt des Mahngangs standen die grauenvollen Verbrechen zum Thema Euthanasie. Die ca. 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer liefen verschiedene Stationen in der Stadt an, um daran zu erinnern, dass Dresden eine Hochburg der Nationalsozialisten war, deren Verbreitung ihrer Rassenideologie letztlich auch zur Tötung sogenannten unwerten Lebens führte.

Um 17.15 Uhr erfolgte dann der Auftakt zur Menschenkette, die vom DGB und verschiedenen Gewerkschaften in der Organisation unterstützt wurde. Unter dem Motto „Erinnern und Handeln – Hand in Hand“ nahmen sich Punkt 18.00 Uhr 13.000 Menschen an den Händen und bildeten damit die Menschenkette. An unserem Treffpunkt auf dem Schloßplatz in Dresden konnten wir Kolleginnen und Kollegen der DGB-Kreisverbände Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Meißen und des DGB-Stadtverbandes Dresden begrüßen.

Willy Buschak

Willy Buschak (Mitte) bei der Bürgerbegegnung birkigt


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