Deutscher Gewerkschaftsbund

Ein Stück mehr Rentengerechtigkeit

Aufarbeitung der Nachwendezeit

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Größere Karte anzeigen © OpenStreetMap-Mitwirkende

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

im Ergebnis der letzten Bundestagswahl fragen sich viele Menschen, wie die Wahlergebnisse zu erklären sind. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den ostdeutschen bzw. sächsichen Wähler/innen. Und so muss es auch nachdenklich stimmen, wenn sich lt. einer SZ-Umfrage 2/3 aller Sachsen als Bürger zweiter Klasse fühlen. Staatsministerin Köpping sprach in diesem Zusammenhang von "einer völligen Entwertung ostdeutscher Identität nach dem Ende der DDR" und "zudem fühle sich die Aufbaugeneration heute um die Anerkennung betrogen, wenn sie auf ihren Rentenbescheid schauen".

Letzteres steht für einige Tausend Betroffene auch im Zusammenhang mit der Problematik fehlender Regelungen im Einigungsvertrag zum Thema "Zusatzrenten" für 17 Berufs- und Personengruppen, d.h. von den Ballettzänzer/innen über die Bergleute aus Borna und Schwarze Pumpe, den Krankenschwestern, den Reichsbahner/innen, der technischen Intelligenz bis zu den in der DDR geschiedenen Frauen.

Als Ausgleich dafür wurde von Staatsministerin Köpping ein "Gerechtigkeitsfond" ins Gespräch gebracht. Außerdem will sie gerade die Nachwendezeit wieder stärker in den Blick nehmen.

Darüber wollen wir mit ihr und anderen Akteuren sprechen.

 

Programmablauf 

Eröffnung und Begrüßung
André Schnabel, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Dresden
Dietmar Polster, Sprecher des EVG-Landesverbandes Sachsen Senioren

Impulsreferat
Petra Köpping,  Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
 
Offene Gesprächsrunde
Moderation: Dietmar Polster, EVG
Teilnehmer/innen:

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Margit Wolf,
Verein in der DDR geschiedener Frauen

Dr. Weißenborn,
Seniorenbeirat der Stadt Halle und Verein der technischen Intelligenz „Chemiker und Naturwissenschaftler“ in der DDR

Dipl. Ing. Volkmar Hornfischer,
Interessengemeinschaft Deutsche Reichsbahn „IGDR“

 

Über Ihr Interesse an dem Thema würden wir uns freuen.
Bitte geben Sie uns eine Rückmeldung unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten, ob Sie an unserer Veranstaltung teilnehmen können.

Wir bitten um Anmeldung mit beigefügtem Anmeldeformular, oder per E-Mail, bis spätestens 29.03.2018.

Für einen kostenfreien Imbiss ist gesorgt.

Ein Teilnehmerbeitrag wird nicht erhoben.

Wir bitten um Verständnis, dass keine Fahrtkosten übernommen werden können.

Für Nachfragen stehenn wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.

 

Organisatorische Hinweise

Veranstaltungsort:
Dresdner Volkshaus
Schützenplatz 14
Saal Richard Teichgräber
6. Etage
01067 Dresden

Veranstalter:
DGB Stadtverband Dresden

DGB Bezirk Sachsen,
Region Dresden - Oberes Elbtal
in Kooperation mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

André Schnabel   
DGB Bezirk Sachsen
Region Dresden - Oberes Elbtal
Tel.: 0351 86 33 415
Fax: 0351 86 33 465
E-Mail: andre.schnabel@dgb.de 

Ulrike Stansch
ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.
Tel.: 0351 42 65 820
Fax: 0341 71 00 555
E-Mail: dresden@arbeitundleben.eu                        

 

 

 

 


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