Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 9 - 30.08.2017

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

DGB-Dresden unterstützt Aktion „Weltfriedenstag ist Antikriegstag“ anlässlich des 1. Septembers 2017

Am 01. September jährt sich zum 78-sten Mal der Überfall auf Polen und damit der Beginn des 2. Weltkrieges. Der Tag wird deshalb seit über 60 Jahren als Antikriegs- oder auch Weltfriedenstag begangen.

„Uns ist es wichtig die Erinnerung an diesen Tag, seine Ursachen und seine Folgen weiter im Gedächtnis der Menschen zu bewahren. Gerade heute, wo Aggressionen und kriegerische Auseinandersetzungen zunehmen, wollen wir den 01. September nutzen, um Frieden und Verständigung zu werben. Unseren Mitgliedern ist es, wie vielen anderen Menschen in Dresden, ein Bedürfnis gerade auch in Richtung der politisch Verantwortlichen zu rufen, unternehmt alles, damit die Konflikte in der Welt mit ihren Millionen von Leittragenden ein Ende finden“, so beschreibt der Vorsitzende des DGB-Dresden, André Schnabel seine Motivation zum 01. September.

„Aktuell schauen wir auch mit Sorge auf den Zustand der Europäischen Union. Gerade die EU war auch immer ein Friedensprojekt. Entwicklungen wie in Polen und Ungarn aber auch der Brexit gefährden den Zusammenhalt in Europa. Dazu erleben wir das Erstarken von Autokraten wie Putin und Erdogan in unserer unmittelbaren Nähe oder auch die Politik eines Donald Trump in den USA. Das alles sind keine Entwicklungen, die dem Ziel einer friedlicheren Welt entgegenkommen.“, so Schnabel weiter.

Wie bereits im letzten Jahr ruft in Dresden ein loses Bündnis aus Akteuren von Attac-AG für Frieden, DGB Dresden, DIE LINKE Dresden, Kommunistisches Aktionsbündnis Dresden und VVN/BDA dazu auf, den Tag zu nutzen um zu zeigen, dass es wichtig ist für eine friedliche Welt einzutreten.

Unter dem Motto "Weltfriedenstag ist Antikriegstag" findet u.a. vor der Altmarktgalerie am Dr.-Külz-Ring zwischen 15.30 Uhr und 18.00 Uhr eine Straßenaktion statt. Neben Musik, Informationen und kleinen Redebeiträgen wird es auch Gesprächsmöglichkeiten und Kinderangebote geben. Hieran beteiligt sich auch der DGB-Dresden.

 


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